Ökologischer Fußabdruck: Unsere Verantwortung?

Was für wenige vielleicht selbstverständlich ist, ist für andere Neuland. Die Liebe zur Natur und ein umweltbewusstes, nachhaltiges Handeln verlaufen nicht zwangsläufig kongruent zueinander. Und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht – für den gesamten Planeten. Doch dank der immer stärker werden Präsenz in der Mainstream-Medien erlangt das Thema der Nachhaltigkeit ein öffentliches Interesse und fördert vermehrt ein individuelles Handeln. Musste man sich für Baumwolltaschen, die wenn überhaupt nur in geringer Stückzahl vorhanden waren, bis zum untersten Regalfach unterhalb des Förderbandes an der Supermarktkasse herunterbücken, da es vor Jahren zum Beispiel noch standardmäßig Einweg-Plastiksäcke (Tüten) gratis zu jedem Einkauf Discounter dazu gab, so sind nun fast ausnahmslos Mehrwegtaschen aus recycelten Kunststoff käuflich erwerbbar. Das ist ein ganz kleiner, aber nicht unwesentlicher Beitrag zu einem sauberen Zuhause, namens Erde. Denn ein Plastiksack verrottet ja nicht, sondern zerfällt in immer kleinere Teile, und das dauerte Jahrzehnte. Was wir hinterlassen ist leider weitaus mehr als die romantischen Fußspuren im Sand.

Was ist der Ökologische Fußabdruck?

Wie viel Fläche auf der Erde braucht ein Mensch, um so zu leben, wie er lebt.
Wie viel Fläche nimmt ein Unternehmen, eine Nation, eine Schule oder Haushalt in Anspruch, um die Wirtschaftsleistung oder den Lebensstandard zu gewährleisten, den es beansprucht.
Wie geht der Mensch mit Ressourcen um?
Genau gesagt, ist der ökologische Fußabdruck (ÖF) die auf Grundlage von Erdfläche veranschaulichte Form eines menschlichen Lebensstils und dem damit verbundenen (durch sein Verhalten) freigesetzten Kohlenstoffdioxid, sprich der individuellen CO2-Emission.

Die Basis für den Ökologischen Fußabdruck bildet also die „biologisch produktive Fläche auf der Erde“, welche benötigt wird, um eben den Lebensstandard eines Menschen zu ermöglichen. Somit ist der Ökologischen Fußabdruck heute ein wichtiger und wesentlicher Indikator für ein nachhaltiges Leben und Wirtschaften. Hierzu gehören zum Beispiel die Produktion von Nahrung und Kleidung, Energiegewinnung, sowie die Verteilung (Transport) und Entsorgung (nur bedingt, Müll-biologisch). Aber immer in Bezug zu einer planetaren Fläche (Wald etc.)

Die Betrachtung der Nutzung nachwachsender Ressourcen und CO2 Emissionen stehen dabei im Fokus. So sind Flächen wie Wälder, die CO2 binden, aber auch Rohstoffe liefern, Weide- und Ackerland, Baugründe/Siedlungsfläche und auch Energieflächen und Gewässer für Fischerei von Bedeutung; während für das globale Ökosystem nicht unwesentliche Regionen wie Wüsten, Gebirge, Eismeere etc. in dieser Methodik als planetar neutral betrachtet werden.
Ein Konzept, welches 1994 von Mathis Wackernagel und William Rees entwickelt wurde.          www.footprintnetwork.org

In welcher Maßeinheit wird der Ökologische Fußabdruck angegeben?

Da auf der Erde an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten unterschiedliches Klima herrscht, die Bodenbeschaffenheit (u.a. Fruchtbarkeit) und ökologischen Qualität stark von einander abweichen, verfügt jene naturgemäß über die unterschiedliches Ökosysteme und nicht über einheitliche, gleichförmige Flächen.
Daher braucht es einen der Biokapazität nach vergleichbaren Wert.
Jene Vergleichbarkeit der Länder/Gruppen wird mit dem Wert „Global Hektar“ (pro Person/Jahr) kurz „gha“ angegeben. Dieser soll die weltweit durchschnittliche Ertragsfähigkeit eines „normalen“ Hektars im biologischen Sinne verdeutlichen. Zur Umrechnung werden der Erntefaktor und der Äquivalenzfaktor angewendet. Zum Beispiel entspricht 1 ha Ackerland in Deutschland 3,6 gha.
Laut der Website des Global Footprint verfügt unser Planet über ein Erdoberfläche von ungefähr 51 GIGA-Hektar, wovon mittels deren Konzept jedoch „nur“ circa 12 Gha biologisch produktive Fläche kalkulatorisch berücksichtigt werde – von 14,94 Gha reine Landfläche. Setzt man diese Größe in Beziehung zur Weltbevölkerung (Stand 1.1.2019 7,67 Milliarden), dann ergebe sich eine Bedarfsfläche pro Mensch von knapp 1,6 ha.
Der Begriff BIOKAPAZITÄT gibt in diesem Zusammenhang die Möglichkeit der Abgrenzung bzw. Hervorhebung zwischen, dem, was real zur Verfügung steht und dem, was in Anspruch genommen wird.
Verfügt unser Planet überhaupt über die biologisch-ökologische Kapazität (Ausmaß, Produktionsvermögen) die derzeit gelebten, menschlichen Bedürfnisse in ihrer Gesamtheit zu befriedigen. Auf längere Sicht und wie lange?
Der ökologischen Fußabdruck ist, ob nun persönlich oder in Beziehung zu einer ausgewählten Gruppe, genau jene theoretisch aber graphische Gegenüberstellung.

Welche Aussagekraft und Grenzen hat der Ökologischen Fußabdruck?

Methodisch ist das eine enorme Leistung, Flächen weltweit mit Hilfe ausgewählter Faktoren zu klassifizieren. Um eine möglichst realitätsnahe, aber ausreichend vereinfachte Darstellung zu garantieren, braucht es in der Methodik eben Abstriche. Sonst würde sich die Vergleichbarkeit in einer unüberschaubaren Komplexität verlieren.

Die Erde und deren Ökosystemen unterliegen permanent Veränderung, so kann die Biokapazität in wenigen Jahren stark variieren.
Vieles erfasst der Ökologische Fußabdruck nicht, was realistische individuelle oder nationale Darstellung verfälschen kann!
Beispiele: Biodiversität, Wasserverbrauch, (auch Versalzung, Versauerung der Meere), Atomenergie und -müll, Kunststoffproduktion, nicht biologischer Abfall, nichterneuerbare Ressourcen (fossile Brennstoffe), Umweltgifte und toxische Substanzen, Art der Bewirtschaftung einer Fläche.
Daten und Analysen gehen auf das GLOBAL FOOTPRINT NETWORK zurück.
Ein nachhaltiger Fußabdruck liege bei 1,7 gha (2013). Das sei jener Wert, den die Erde vermag biologisch zu leisten, also im Einklang mit menschlichem Verhalten stünde.
Tatsächlich liegt der weltweite Bedarf bei mehr als 2,8 gha. Das wird sozusagen aktuell ge-/verbraucht.
Anders ausgedrückt bedeutet das, der Mensch global 68% mehr in Anspruch nimmt, als theoretisch da ist.
Wie weiter oben genannt liegt der aktuelle menschliche Bedarf bei 1,6 ha bzw. jene Größe drückt aus, wie viel Hektar einem Menschen theoretisch zustünde, unabhängig von Größe, Alter, physischer Konstitution. Jedoch wird jener rein physikalische ha-Wert eins zu eins in einen gha-Wert umgewandelt, wenn er in Beziehung zu den nach spezifischen Kriterien für eine Fläche angewandten Methodik, betrachtet bzw. bewertet wird.

Beispiele in Zahlen:

TOP 3 des durchschnittlichen Verbrauchs einer Person (Daten aus 2016):
1. In Katar 14.4 gha , das entspricht fast 8,5 Erden
2. Luxemburg 12.9 gha
3. Vereinten Arabischen Emirate 8.9 gha

21. Österreich 6.0 gha , das entspricht 3,5 Erden
37. Deutschland 4.8 gha , das entspricht 2,5 Erden

TOP 3 in nationaler Gesamtbetrachtung:
1. China 5,200,000,000 gha (aber 3,6 gha pro Person!)
2. USA 2,610,000,000 gha (aber 8,6 gha pro Person!)
3. Indien 1,550,000,000 gha (aber 1,2 gha pro Person!

8. Deutschland 397,000,000 gha
52. Österreich 52,500,000 gha

Welterschöpfungstag: war im Jahr 2019 der 29. JULI

Der „Ecological Debt Day“ bzw. „Earth Overshoot Day“ ist jener mit Hilfe des Ökologischen Fußabdrucks errechneter Kalendertag im Jahr, an dem der Mensch durch sein Handeln die ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen verbraucht hat. Das heißt, dass ab diesem Tag, die Erde ihre Fähigkeit die in Anspruch genommenen Ressourcen zu regenerieren, nicht mehr im Stande ist zu leisten.
Ab diesem Tag beginnt das Ökologische Defizit der Erde oder einer Nation, denn die Biokapazität, also die Regenerationsfähigkeit, ist geringer als der Ökologische Fußabdruck, nämlich das, was in Bezug zu einer bestimmten Fläche verbraucht/gebraucht wird.
In Österreich war er im Jahr 2019 am 9. April.
Weltweit lebt der Mensch nun seit 1971 schon ökologisch defizitär und verbraucht mehr als eine einzige Erde hergibt.
80% der Menschen leben heute in Ländern mit einem ökologischen Defizit.
In Deutschland (2016) wurde der Wert der Biokapazität mit 1,6 gha pro Person ermittelt. Dem gegenüber steht der Wert des ÖF von 4,9 gha, woraus sich ein Ökologisches Defizit von -3,3 gha ergibt. In Deutschland übersteigt also der ÖF die Biokapazität um 199%, zwei Erden mehr!
Österreich BK 2,9 gha weniger 6,0 gha ÖF ergibt -3,1 gha Ökologische Defizit. Gesamt 107 % über der Biokapazität, gut eine Erde mehr!

 

TOP 3 der Länder mit dem höchsten DEFIZIT an Biokapazität:
• Singapore 9,950%
• Bermuda 5,260%
• Réunion 2,380%

Wenn die Biokapazität höher als der ökologische Fußabdruck ist, spricht man von einer Reserve an Biokapazität. Das ist leider weitaus seltener Fall und im prozentualen Vergleich für das globale Interesse leider auch wesentlich geringer.

TOP 3 der Länder mit der höchsten RESERVE an Biokapazität:
• Französisch Guayana 3,980%
• Suriname 2,750%
• Guyana 1,900%
(diese drei sind übrigens Nachbarstaaten im Nordosten Südamerikas)

Wenn man sich die Landkarten mit ihren Auswertungen zu den einzelnen Ländern genauer anschaut, kann man zu dem Schluss kommen, dass die afrikanischen Staaten oder alle anderen nicht-industrialisierten Länder mit der ihnen gegebenen Fläche sehr gut zurecht kämen. Gäbe es da nicht den westlichen Einfluss.
Weiter kann man feststellen, dass der ökologische Fußabdruck mit einer Steigerung an Luxus, der dann zum Lebensstandard wird, zunimmt.

Seinen ökologischen Fußabdruck online berechnen?

Jenes Tool veranschaulicht auf einfach Weise die von einem Menschen verursachten CO2-Emissionen. Dieses stellt nur einen Teil des Ökologischen Fußabdrucks dar. Es geht dabei nicht um eine exakte Berechnung, sondern um eine Vergleichbarkeit und Veranschaulichung mittels einfacher Fragen, die in ihrem Ergebnis einen Richtwert für ein bestimmtes Umweltverhalten wiedergeben.
Kriterien hierbei sind: Heizung/ He, Strom, Mobilität und das spezifische Ernährungs- und Konsumverhalten.
Zu der persönlichen Errechnung wird ein dem Land festgesetzter Sockelbetrag von ungefähr 1 gha automatisch hinzuaddiert. Das heißt, dass für staatliche, fixe Leistung, ob ich diese nun nutze oder nicht innerhalb meines Lebensortes CO2 emittiert wird. Dazu gehört zum Beispiel die bestehende Infrastruktur, Gesundheitseinrichtungen, Schulen, öffentliche Dienstleistungen (Sport) und kulturelle Einrichtungen. Jene kann ich mit meinem persönlichen Verhalten schwer bis nicht beeinflussen. Daher bildet dieser Bereich in der Berechnung eine Konstante, die jeder mit trägt.
Jener dürfte ebenfalls von Land zu Land abweichen.
Alle Tests wollen mit dem Thema sensibilisieren, zum Nachdenken anregen und Tipps für ein nachhaltiges Leben geben.

DREI AUSGEWÄHLTE RECHNER in deutscher Sprache von einfach bis komplexer:

Rechner von BROT FÜR DIE WELT, 13 Fragen:
https://www.fussabdruck.de/fussabdrucktest/#/start/index/

RECHNER VOM WWF, 25 Fragen:
https://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/wwf-klimarechner/

UMWELTBUNDESAMT, je nachdem :
https://uba.co2-rechner.de/de_DE/

Die Ergebnisse weichen ob der Fragestellung und der damit verbundenen Statistik von einander ab. Alle Rechner sind vorrangig auf städtisches Leben ausgelegt.
Bei den ersten beiden Rechnern wird z.B. angenommen bzw. vorausgesetzt, dass man Kühlschrank und andere Geräte besitzt/benutzt oder eine bestimmte Konsumkultur pflegt. Nach eigenen Energiequellen wird nicht gefragt. Aber zur Veranschaulichung stellt das Ergebnis sicher einen angemessenen Richtwert dar, der bei beiden Rechner am Ende im Deutschland und weltweiten Vergleich aufgezeigt wird. Zudem wird an Weltkugeln veranschaulicht, wie viele Planeten die Menschen bräuchten, wenn jeder so leben würde wie man selbst.
Der dritte Rechner ist in seiner Angabemöglichkeit zur eigenen Lebenssituation detaillierter. Auch, wenn der absoluten Individualität zur Vergleichbarkeit auch Grenzen gesetzt sind. Man hat zum Beispiel hier die Möglichkeit die Heizart zu wählen und auch, wie man heißes Wasser aufbereitet. Doch auch hier fehlt die Betrachtung von Wind- und Solarenergie zur eigenen Stromerzeugung.
Auch im Bereich Mobilität wird davon ausgegangen, dass man einen eigenen PKW besitzt, wenn man Fahrten zurücklegt. Doch wenn man nur Mitfahrer für Bedarfsfahrten ist, kann schwerlich Angaben zu Verbrauch/Baujahr etc. machen. Wenn es um den Konsum geht, dann erhöht sich der Fußabdruck mit dem steigenden Budget, welches man im Monat ausgibt. Kaufe ich jedoch nachhaltige Produkte so sind diese meist immer teurer. Da hier eine Differenzierung nicht möglich scheint, bedeutet es also, wenn ich nachhaltig einkaufe, gebe ich mehr Geld aus. Gebe ich mehr Geld aus, steigt mein ÖF. Die Conclusio dürfte also klar sein.

Fazit:

Der Ökologische Fußabdruck sensibilisiert mit den Themen der Nachhaltigkeit und der CO2-Emissionen wie kein anderes Konzept.
Allein die Möglichkeit der sehr einfachen Ermittlung des persönlichen Ökologischen Fußabdrucks mit Hilfe eines Rechners ist ein populäres Mittel, das den Weg in Richtung Nachhaltigkeit als Mainstream fördert.
Auf der Internetseite des GLOBAL FOOTPRINT NETWORK finden sich eine beeindruckende Anzahl und Ausarbeitungen an Analysen und Statistiken mit eine retrospektivische Betrachtung bis zum 1961 zulässt.
Dennoch bietet der ökologische Fußabdruck kein ein spiegelgleiches Abbild tatsächlicher Gegebenheiten oder Umstände. Dazu lässt er zu viele wesentliche, umweltrelevante Bereiche außer Acht.
Zudem kommt die fragwürdige Eins-zu-Eins-Transferierung Wertes für einen nachhaltigen Fußabdruck von normalen, physikalischen Hektar in Global Hektar.
Parameter, die man nicht selbst erstellt und Bestimmungsfaktoren, die man nicht geprüft hat, sollten in ihrer zusammenhängenden Methodik oder Aussagefähigkeit immer kritisch betrachtet werden.
Denn zum einen steckt hinter jeder Produktivität eine Motivation, zum anderen erlaubt unser natürlicher Menschenverstand eine stets kritische, der Wahrheit, Allgemeingültigkeit und Relevanz nach kritische und vernunftsorientierte Betrachtungsweise.

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Quellen: data.footprintnetwork.org, www.planet-wissen.de/natur/umwelt/globaler_wandel/pwiederoekologischefussabdruck100.html, www.overshootday.org/newsroom/country-overshoot-days/, plattform-footprint.de/verstehen/global-hektar/, de.wikipedia.org/wiki/Ökologischer_Fußabdruck

5+

9 thoughts on “Ökologischer Fußabdruck: Unsere Verantwortung?

  • Sabine Landon

    @Kerstin und @quattro003 habt ihr schon mal einen der drei Test oder gar alle durchgeführt, geht recht schnell und gibt ein interessantes Feedback, dass man vielleicht nicht erwartet. Aber wie ich im Beitrag schon schreibe, ist eine kritische Betrachtungsweise nie fehl am Platz! Würde mich freuen, wenn ihr Eure Ergebnisse hier mit mir teilt! Danke!

    4+
    • Markus Pailer

      Hatte 4.9 gha war schon wild ehrlich gesagt.

      4+
      • Sabine Landon

        Dein Wert liegt, glaube ich, unter dem österreichischen, aber genau im deutschen Durchschnitt. Ich hatte den Test auch einmal so durchgeführt, wie ich mein Leben vor dem Eden-Projekt führte. Ich glaube, ich kam auf 4,6 gha und war echt geschockt. Mittlerweile ist er deutlich geringer, wie man im Blog sieht. Ohne Ehrlichkeit macht das ganze Leben wenig Sinn, insofern bringt Dir Dein Ergebnis so mehr und Du kannst es verbessern. Es gibt Dinge, die werden mehr bewirken, als andere. Bsp. Umgang mit Wasser und Müll. Danke Dir!

        3+
    • Kerstin Peinsipp

      ??Ich hatte einen Wert von 7,1. Ich lebe auf großen Fuß! ?Obwohl ich viel regional KAUFE.Milch Käse und Wurst. Natürlich bin ich da mit dem Auto unterwegs. So viele Bauern sind da nicht in der Nähe wo ich zu Fuß unterwegs sein kann. Außer Markus Pailer. ?
      Joghurt mach ich selber,in meinem Garten wächst viel und für den Winter wird eingekocht. Die Kleidung muss ich auch in der Stadt kaufen. Das mach ich auch nur 1mal im Jahr. Oder ich fang noch meine Kleidung zu weben an. Spinnen kann ich ja schon!
      Die Lkw Fahrer und Landwirte die beruflich unterwegs sind, die sind oft Tag und Nacht unterwegs, leben die dann auf noch größeren Fuß? Die Menschen, die in der Stadt wohnen und quasi alles vor der Haustüre haben und zu Fuß die ganze Woche einkaufen gehen können z.B:Lebensmittel Kleidung etc. sind da wahrscheinlich mit kleineren Fußabdrücke unterwegs.Da will ich gar nicht Wissen was für einen Wert die Menschen haben, die immer mit der Mode mitgehen in Bekleidung, die meine ich die 1mal monatlich ihre Klamotten kaufen und die die ihre Wohnung immer schön dekorieren in den aktuellen Modefarben. Ich glaub das kann man SO gar nicht beurteilen.

      4+
      • Sabine Landon

        Danke für Deinen Kommentar und auch Deine Ehrlichkeit. Den Smilies nach zu urteilen, hat Dich das Ergebnis geschockt. Das ist in der Tat ein hoher Wert. Gibt es einen Bereich, der besonders hoch ist? Eigentlich paradox, wenn man bedenkt, dass der regionale Konsum “nur” durch das Auto zu bewerkstelligen geht. Für den CO2-Haushalt ist das Autofahren tatsächlich gar nicht so dramatisch, wie ich es immer dargestellt wird. Soll heißen, dass die massiven Umweltbelastungen nicht von Autoverkehr ausgehen, obgleich ich persönlich auf den Gestank, die Abgase, den Lärm verzichten kann. In Ballungsgebieten ist das aber schon massiv. Jedenfalls kannst Du ja überlegen, viel Sinn es für Dich macht, ein Fahrrad zu nutzen oder einen Familienausflug mit Fahrrädern für diese Einkäufe zu unternehmen. Ich habe festgestellt, dass jene, die ländlich leben, ob der Tatsache, dass sie eben kaum/keine Öffis haben, mit einem höheren gha-Wert “abgestraft” sind, als Städter, obgleich sie sonst viel nachhaltiger leben und weniger konsumieren. Da liegen nun eindeutig die Grenzen solcher Test. Der Gedanke bezüglich LKW-Fahrer ist ein sehr guter, und auch Landwirte, die ja zur Ernährung der Bevölkerung beitragen. Aber ich nehme an, die Fragen beziehen sich auf das private Konsum-Verhalten. Ich gebe Dir also absolut Recht, dass eine Beurteilung nur eingeschränkt möglich ist. Toll, dass Du Joghurt selber machst und einkochst! Was kauft man denn beim Markus? LG!

        4+
  • Ernst Kandlbauer

    Buhh, bin überrascht. Liege bei 6,6gha. Wobei ich der Meinung bin das man die Test nicht auf alle Menschen gleich auslegen darf, zb öffentliche Verkehrsmittel.
    In unserer Gegend ist es schwierig ein öffentliches Verkehrsmittel zu benutzen und ist automatisch an ein Auto gebunden.

    5+
    • Sabine Landon

      @quattro003 Ich glaube, das liegt etwas für dem österreichischen Durchschnitt. Der Test beschränkt sich auf bestimmte Parameter, damit er so einfach gehalten ist, um zu polarisieren. Das mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmittel ist halt regional sehr verschieden. Eine Vergleichbarkeit im weitesten, nicht im engeren Sinne, kann nur erreicht werden, wenn man eine größere Gruppe einem Richtwert zuordnet. Es gibt ja diesen fixen Sockelbetrag von ca. 1 gha, der automatisch Deinem Wert hinzu addiert wird, um Infrastruktur, Bildung, Krankenhäuser etc. mit ein zu berechnen. Das, was jedem in einem Wirtschaftsraum zur Verfügung steht, egal ob oder in welchem Ausmaß es genutzt wird. Für mich kaufe ich nicht viel, aber Kinder wachsen und brauchen Schuhe und Kleidung. Auch die Heizart ist im Grunde nicht unerheblich, sowie die Größe des Wohnraum, der, wenn man in der Stadt lebt, natürlich einen ganz anderen Berechnungswert hat, als wenn man auf dem Land einen Bauernhof bewohnt. Es muss immer differenziert werden und die ganz individuelle Betrachtung ist in einem plakativen Test eh schwer möglich. Es gibt aber auch Test, wie zum Beispiel die anderen beiden, die ich vorgeschlagen habe, die an manchen Stellen spezifischer nachfragen und es gibt noch detaillierte Tests. Mach den Test in ein paar Monaten nochmal! Mal sehen!? LG

      4+

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